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Rosenbüsche - Eine Rosenblüte in RotRosenbüsche können in einem Garten als Solitäre gepflanzt werden oder auch als Hecke. Rosenhecken sind eine blühende Augenweide. Allerdings machen sie beim Schnitt etwas mehr Aufwand. Die stachligen Rosensträucher führen leicht zu Verletzungen und die abgeschnittenen Zweige haken sich gerne im Strauch fest. Aber wenn der Rosenbusch in voller Blüte steht ist die Mühe schnell vergessen.

Einzeln stehend Rosenbüsche sind nicht nur einfacher zu schneiden, man kann sie auch leichter in eine bestimmte Form schneiden. Oft finden sich solche Formschnitte bei Bauerngärten. In den Bauerngärten werden Rosenbüsche und Hecken gerne zur Einteilung benutzt. Und als Farbtupfer der den Gemüsegarten bereichert. Rosenhecken eignen sich gut als Windfang und zur Unterteilung des Gartens. Nistenden Vögeln geben die Rosenbüsche Deckung und ziehen so viele Arten von Singvögeln an. Ideal ist es, wenn in Nähe der Büsche den Vögeln Futter und eventuell eine Wasserstelle angeboten wird. Dann werden sich schnell viele Vögel in der Hecke ansiedeln. Als Wasserstelle und Vogelbad kann eine flache Schale dienen oder auch ein kleiner Gartenteich.

Man schneidet Rosenbüsche im Prinzip wie einzelne Rosen. Immer etwas schräg über einem Auge und eventuell das tote Holz entfernend. Um Volumen zu gewinnen schneiden wir nicht den ganzen Trieb zurück. Um den Busch dichter zu machen schneidet man die geraden Triebe jeweils über einem Auge ab. Der neue Trieb wird dann etwas schräg auswachsen und so bekommen wir einen schönen dichten Rosenbusch. Beim Schneiden sollte man immer feste Handschuhe und lange Ärmel tragen. Die Dornen der Rosen machen tiefe Wunden und gerade bei Büschen ist die Gefahr von Verletzungen hoch.

Um eine stabile Form zu bekommen kann man den Rosen einen Unterbau aus Holz oder Draht geben, an dem sie sich festhalten können. Der Klassiker hier wird wohl der Rosenbogen sein. Diese Rosenbögen finden sich oft als Eingang zum Bauerngarten und in Schlossgärten, werden aber auch oft in anderen Gartenformen verwendet. Wie alle Rosen lieben auch die Rosenbüsche die volle Sonne. Manche Sorten kann man auch im Halbschatten pflanzen. Für große und viele Blüten ist die richtige Düngung wichtig. Spezielle Rosendünger sind da bestens geeignet.

Wenn Buschrosen als Hecken gepflanzt werden sollte man einen Pflanzabstand von 60cm bis einen Meter wählen. Die Veredelungsstelle sollte etwa 4-6cm im Erdreich sein, die Rosen sind dann Wuchsfreudiger und nicht so frostanfällig. Auch ist die Gefahr, dass man beim Schnitt die Veredelungstelle mit abschneidet geringer. Trotzdem sollte man die Rosenbüsche rund um den Wurzelstock mit Reisig über den Winter abdecken. Auch Stroh ist geeignet für die Winterisolierung, wenn man kein Tallenreisig hat.

Rosen gibt es inzwischen in mehr als tausend verschiedenen Varianten. Die meisten sind geeignet um in Buschform zu wachsen. Nur langstielige Rosen eignen sich nicht um sie als Rosenbusch oder Rosenhecke zu ziehen. Auch die Farbvielfalt ist immens. Von fast Schwarzen über alle möglichen Rottöne bis zur weißen Rose findet sich eine breite Palette an Farben.

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